Nun unser Fazit über
die kurze Reise durch einen Teil Namiba.
Die Anreise ist
sicher mit insgesamt 24 Stunden Reisezeit nichts für Hasenherzen.
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| Unsere Tour ca. 2500 Km |
Wir sind mit Zug und
Flieger über Johannisburg nach Windhoek angereist. Die Einreise war problemlos
und zügig.
Bevölkerung und
Sprachen:
Namibia ist dünn besiedelt
aber reich an unterschiedlichen Kulturen und Sprachen. Die Einwohner sprechen
30 verschiedene Sprachen und Dialekte. Amtssprache ist englisch, aber nur für
zwei Prozent der Namibier die Muttersprache. Hauptbegegnungssprache zwischen
Schwarz und Weiß ist afrikaans.
Die Menschen sind
aufgeschlossen und nett gegenüber Besuchern und deutsch wird in einigen Teilen immer
noch gesprochen.
Für die meisten Weißen
gilt: was dem Holländer sein Wohnwagen ist dem Namibier sein Dachzelt. In
wenigen Minuten aufgebaut spart die Vorrichtung Stauraum und ist auch
gleichzeitig Zelt. Außerdem bietet die Position auf dem Dach des Autos Schutz
vor umherschleichenden Tieren.
Wir haben die Nächte
in den zahlreich vorhandenen Lodges oder Ranchen verbracht.
Land und Landschaft:
Unendliche Weiten von
Savanne und Grasland, unterbrochen von
Bergketten prägen das Bild, aber der Boden ist karg und bringt wenig Ertrag.
Das war auch der Grund, warum es so viele Nomadenvölker gab, die mit ihren
Viehherden durchs Land zogen. In der
Kolonialzeit haben sich die Weißen 80% des Landes angeeignet und große Farmen
aufgebaut.
| Die Weite Namibias |
Nach der Regenzeit blüht die Vegetation auf und das Gras ist üppig. Doch nur wenige Wochen später ist alles wieder braun und spärlich.
Weiterhin prägt die
Wüste (Namib) die Landschaft. Eigentlich langweilig, doch auch in der
Steinwüste gibt es Flechten und einige Bäume.
| Wüste |
Was aber entschädigt sind die Herden von Springböcken und anderen Antilopen. Auch
kann man mit etwas Glück wilde Elefanten, Giraffenherden oder Pavianhorden vom
Auto aus beobachten.
Essen und Trinken:
Namibia ist ein Land
für Fleisch- und Fischesser, ganz besonders Wild. Zwischen Kudusteak,
Springbock oder Eland findet man aber auch Eisbein auf der Speisekarte.
| Buschmannteller |
Die Küche ist deutsch geprägt und so gibt es überall Graubrot, Brötchen oder sogar Apfelkuchen. Die Preise für Getränke und Speisen sind für uns sehr günstig, so muss man für einen halben Liter Bier zwischen 19 und 26 Dollar (namibische), also ca. 1,33 € ausgeben.
Ein Buschmannteller
(nur lecker Wild) kosten gerade mal 8 € und das in einem gehobenen Restaurant. (
Also eigentlich ein Land für Rentner und Pensionäre…)
Unterkünfte:
Wir waren in sehr schön gelegenen Lodges, die
eingebettet in der Natur alles bieten, was gestresste Wüstenfahrer brauchen.
| Etosha Safari Camp |
| Namib Dessert Lodge |
| Okapuka Ranch |
| Damara Mopane Lodge |
Nur Wasser ist immer ein kostbares Gut.
Unser Fazit:
Namibia ist eine
Reise wert und wer Natur mag und Ruhe braucht ist hier richtig. Keine Hektik,
wenig Verkehr, keine Staus und freundliche Menschen.
Urlaub ja – aber hier
leben nein.





